Es ist im wahrsten Sinne die Quelle des Lebens und die Grundlage aller Organismen auf der Erde. 71 % unseres Planeten sind davon bedeckt. Und auch wir selbst bestehen, je nach Alter, zu 50 % (alte Menschen) bis 80 % (Neugeborene) daraus: Wasser. Ohne dieses Lebenselixier, der chemischen Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff, hält es unser Körper nur wenige Tage aus. Wir sind also echte “Wasserwesen”, die täglich Nachschub brauchen, um zu überleben, fit zu bleiben und leistungsfähig zu sein. Doch die Meinungen darüber, wie viel Wasser man täglich zu sich nehmen sollte, gehen auseinander. Sind es die berühmten 1,5 bis 2 Liter? Reicht schon 1 Liter am Tag? Oder sollten es doch 3 Liter Wasser oder mehr sein, da man nie genug Flüssigkeit aufnehmen kann? Gefährliches Halbwissen ist angesagt. Klar ist, dass viele von uns zu wenig trinken. Ein Umstand, der besonders bei hohen sommerlichen Temperaturen, aber auch bei extremer Kälte und anderen Faktoren, gesundheitliche Schäden zur Folge haben kann. Wir erklären Dir, was und wie viel Du trinken musst, wie es zu einer Dehydration kommt und was deren Gefahren sind ─ und was Du im akuten Fall von Flüssigkeitsmangel tun kannst.

Alleskönner Wasser

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Über die Zustände und Eigenschaften von H2O sowie dessen positive Wirkung auf unseren Organismus könnte man einen eigenen Artikel schreiben. Wir fassen uns kürzer: Ohne Wasser würde unser gesamter Stoffwechsel nicht funktionieren. Wasser befindet sich in unterschiedlichen Anteilen im Blut (90 %), im Muskelgewebe (75 %), im Körperfett (25 %) und in den Knochen (20 %). Hautzellen, Gehirnzellen, Drüsenzellen und Muskelzellen funktionieren überhaupt erst mit Wasser. Wasser regelt das Herz-Kreislauf-System, die Verdauung, transportiert Nährstoffe und Abbauprodukte, löst Salze und Mineralien. Als Hauptbestandteil des Urins scheidet Wasser Giftstoffe aus. Es sorgt auch für die Temperaturregulierung, denn in Form von Schweiß gibt Wasser übermäßige Wärme ab und kühlt Deinen Körper herunter. Nicht zu vergessen ist die äußere Funktion des Wassers, ohne das Körperhygiene nicht denkbar wäre. Da Wasser also quasi überall ist, ist es auch mitverantwortlich für alle Bereiche eines gesunden Lebens. Es macht grundlegend fit, körperlich und geistig leistungsfähig, hält die Funktionen der Organe am laufen und macht uns ─ beispielsweise durch straffe Haut ─ optisch attraktiver. Und das Beste: Alles, was Du tun musst, um von den zahlreichen Wirkungen des Alleskönners Wasser zu profitieren, ist ausreichend viel zu trinken.

Trinken! Was, wieviel, wann, wie

Für die tägliche Wasseraufnahme gibt es nicht den einen Richtwert, der für alle Menschen gilt. Ein Säugling hat einen anderen Wasserbedarf als ein Greis. Je nach Alter, Gewicht und körperlichen Voraussetzungen gilt jedoch: 2 bis 3 Liter Wasser am Tag sind ideal. Wenn Du Sport treibst oder Dich protein- und salzhaltig ernährst, ist der Bedarf höher. 2 bis 3 Liter Wasser am Tag bedeuten nicht, dass Du auch 2 bis 3 Liter trinken musst. Es reicht, täglich nur rund 1,5 Liter in Form von Getränken ─ am besten Wasser oder ungesüßter Tee ─ aufzunehmen. Doch wo kommt das restliche Wasser her? Natürlich aus der Nahrung! Oft vergisst man, wie viel Wasser in unserem Essen steckt. Viele Lebensmittel haben einen Wassergehalt von 90 % oder mehr. Die Top-Wasserlieferanten unter den Lebensmitteln:

  • Salatgurke: 97 % Wasser
  • Wassermelone: 96 %
  • Kopfsalat, Eisbergsalat, Tomate, Chinakohl: 95 %
  • Radieschen, Molke: 94 %
  • Rhabarber, Spargel, Zucchini, Feldsalat: 93 %
  • Champignon, Blumenkohl, Chicorée, Aubergine: 92 %
  • Spinat, Mangold, Papaya, grüne Paprika, Erdbeere: 91 %
  • Orange, Grapefruit, andere Zitrusfrüchte: 90 %

Wie nimmst Du über den Tag verteilt am besten Wasser zu Dir? Auch hier gibt es einiges zu bedenken. Am besten trinkst Du gleich nach dem Aufstehen 1 bis 2 Gläser Wasser. So kompensierst Du den Wasserverlust der Nacht. Zudem gewöhnt es Deinen Magen an die morgendliche Nahrungsaufnahme. Wenn Du den Tag gleich mit Kaffee und Zigaretten startest, hat es Dein Magen schwerer (abgesehen davon, dass es sowieso nicht gesund ist). Trinke auch ein Glas Wasser ca. eine halbe Stunde vor einer Hauptmahlzeit. So können die sauren Verdauungssäfte, die nach dem Essen in den Darm eintreten, neutralisiert werden. Trinke dagegen nichts unmittelbar nach dem Essen, um die Magensäfte nicht zu verdünnen und den Verdauungsvorgang nicht zu verlangsamen. Rund 2,5 Stunden nach einer vollwertigen Mahlzeit solltest Du aber wieder trinken ─ und zwar viel. Das Essen ist dann nämlich verdaut und viel Wasser hilft dabei, die verdauten Speisen aus dem Darm zu transportieren. Zum Wasertrinken gibt es unterschiedliche Theorien. Gerade beim Thema Sport sagen manche, man sollte schon vor dem Durst trinken, um den Wasserhaushalt gar nicht erst aus dem Gleichgewicht kommen zu lassen. Andere wiederum sagen, dass eine leichte Unausgeglichenheit kein Problem darstellt. Im Zweifelsfall gilt auch hier: Höre auf Deinen Körper und trinke auf jeden Fall immer, wenn Du durstig bist.

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Je mehr Wasser, desto besser? Dieser Gedanke ist nicht nur falsch, sondern mitunter lebensgefährlich. Extremsportler wie Marathonläufer oder Iron-Man-Teilnehmer schwitzen unglaublich viel, erst recht, wenn sie sich stundenlang bei hohen Temperaturen bis zur Erschöpfung verausgaben. Da erscheint es logisch, dass diese Sportler viel trinken. Doch gerade sie laufen Gefahr, ihrer Gesundheit durch übermäßig viel Flüssigkeit zu schaden: Seit 1981 sind mehr als ein Dutzend Fälle dokumentiert, bei denen Menschen durch zu viel Wasseraufnahme sogar gestorben sind. Wie kann das sein? Ganz einfach: Übergroße Mengen an Flüssigkeit spülen das Salz förmlich aus dem Körper. Genauer gesagt das Natrium, ein lebenswichtiges Elektrolyt. Durch diese Hyponatriämie kann die Verteilung des Wassers im Körper nicht mehr gesteuert werden und es dringt ungehindert in die Zellen ein, die daraufhin anschwellen. Dies kann beispielsweise die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrechen und zum Tod führen. Du solltest also keinesfalls exzessiv und “auf Vorrat” trinken, immer auf eine ausreichende Elektrolyte-Zufuhr achten und im Zweifelsfall einfach Deinem Durstgefühl vertrauen.

Im Sommer kann Wasser Leben retten

Eigentlich erklärt es sich von selbst: Im Sommer verbrauchst Du viel mehr Wasser, da Du aufgrund der Hitze mehr schwitzt. Dementsprechend musst Du auch mehr Wasser trinken als zu anderen Jahreszeiten. Wenn Du dann noch Sport treibst, ist der Flüssigkeitsverlust nochmal höher. An einem Tag mit Beachvolleyball bei 30°C dürfen es ruhig 4 bis 5 Liter Wasser sein. Das Problem: Wir verspüren nicht immer so viel Durst, wie es dem Wassermangel entsprechen würde. Zudem kann es manchmal nervig sein, dauernd an der Wasserflasche zu hängen. Dennoch solltest Du Dich im Sommer zum Trinken “zwingen”, denn sonst kommt es schnell zu einer Dehydration (im Volksmund auch Dehydrierung genannt), einem Wassermangel des Körpers. Wenn Dir Wasser zu fad ist, kannst Du natürlich auch zu ungesüßten Tees sowie zu Obst- und Gemüssaftschorlen greifen. Achte bei den Schorlen darauf, dass der Wasseranteil möglichst hoch ist. Vermeiden solltest Du bei hohen Temperaturen den Genuss von Alkohol. Dieser löscht nicht den Durst, sondern macht müde und schlapp. Auch die üblichen Softdrinks sind ungeeignet. Sie enthalten viel Zucker und Kalorien, werden nur langsam für den Flüssigkeitsaustausch verwertet und können das Durstgefühl sogar verstärken. Im übrigen sind im Sommer ─ entgegen landläufiger Meinungen ─ weder eiskalte noch heiße Getränke das Mittel der Wahl. In beiden Fällen wird Dein Körper noch mehr schwitzen. Wasser auf Zimmertemperatur und lauwarme Getränke haben sich bewährt.

Bei sommerlichen Temperaturen sind besonders ältere Menschen gefährdet. Der Anteil an Wasser in ihrem Körper ist mit 40 - 60 % geringer als bei jüngeren Menschen und sie haben auch weniger Durstgefühl. Daher vergessen alte Menschen häufig, regelmäßig zu trinken. Es kommt schnell zu Dehydrationen und Herz-Kreislauf-Problemen. Kreislaufzusammebrüche sind keine Seltenheit. Und auch von vereinzelten Todesfällen hört man jeden Sommer wieder. Gerade bei den älteren Semestern kann eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr also lebensrettend sein.

Flüssigkeitsmangel, die Folgen und die Hilfsmittel

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Durch zu wenig Aufnahme von Flüssigkeit kann es schnell zur erwähnten Dehydration kommen. Die Folge ist Exsikkose, eine Austrocknung Deines Körpers. Dafür müssen nicht immer sommerliche Temperaturen verantwortlich sein. Auch extreme Kälte, trockene Luft, Durchfall oder Erbrechen führen zu Flüssigkeitsmangel. Die Folgen sind dann unterschiedlich. Zu den häufigsten Symptomen zählen Kopfschmerzen, Schwindel und Verdauungsstörungen. Wassermangel kommt oft in Verbindung mit einem Sonnenstich oder Hitzschlag vor, was abermals zu Kopfschmerzen und Erbrechen führt. Aber auch Herz-Kreislauf-Probleme, Blutdruckschwankungen, Verstopfung, Migräne und trockene Haut sind Beschwerden, die auf kurz oder lang vorkommen. Was also tun, wenn Du das Trinken vergessen hast und für den Moment nicht mehr ausgleichen kannst? Dann können zumindest die Beschwerden gelindert werden, um die Zeit bis zu einem wieder ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt zu überbrücken. In der Apotheke findest Du eine ganze Reihe von Mitteln, die Du im Fall einer Dehydration und deren Folgen ohne Rezept schnell bekommst. Gegen allgemeine Schmerzen, wie Kopfschmerzen, helfen Schmerzmittel wie Aspirin Effect, Ibuflam akut oder Paracetamol ratiopharm. Gegen Übelkeit und Erbrechen, was häufig bei einem Sonnenstich vorkommt, gibt es Produkte wie Vomex A oder Iberogast. Gerade im Sommer geht eine Dehydration auf den Kreislauf, besonders bei älteren Menschen. Blutdruck- und Kreislauf-Präparate wie Vertigoheel oder Korodin leisten Hilfe bei akuten Beschwerden. Auch ein Symptom wie Sodbrennen, das nichts mit Dehydration zu tun hat, sehr wohl aber auf zu wenig Wasser vor dem Essen hinweisen kann, wird mit Mitteln wie Riopan Magen Gel gestoppt.

Fazit

Wir kommen aus dem Wasser, wir bestehen zum großen Teil aus Wasser und wir brauchen ständig genügend Wasser, um gesund und leistungsfähig zu sein. So einfach kann das manchmal sein. 2 bis 3 Liter Wasser solltest Du pro Tag zu Dir nehmen, wobei Du nur 1,5 Liter trinken musst und der Rest aus wasserhaltiger Nahrung kommt. Klares Mineralwasser ist immer am besten, ungesüßte Tees und ausreichend verdünnte Saftschorlen gehen ebenfalls. Von Softdrinks ist gleich aus mehreren Gründen abzuraten. Im Sommer ist der Flüssigkeitsbedarf erhöht und Du musst, je nach Aktivität, deutlich mehr trinken. Tust Du das nicht, kann es zur Dehydration kommen. Kopfschmerzen, Schwindel und einige andere Symptome sind die Folge. In diesem Fall helfen rezeptfreie Präparate aus der Apotheke ─ und natürlich wie immer: trinken, trinken, trinken.

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